Christopher Dell - ©Ruth Hommelsheim
Christopher Dell - ©Ruth Hommelsheim

Christopher Dell lebt in Berlin. Er gilt laut Reclam Jazzlexikon als der führende Vibraphonist seiner Generation. Dell gehört zu jenen Musikern, die sich ebenso selbstverständlich im Kontext freier Improvisation und neuer Musik wie im Jazz bewegen. Gleichzeitig hat er einen unverwechselbaren Stil entwickelt, sein Spiel besticht durch Reife und Persönlichkeit.
Als Solist arbeitete er u.a. in der WDR und NDR Big Band, dem HR Jazzensemble, mit Benny Golson, Kenny Wheeler, Lee Konitz, Bob Brookmeyer und war beteiligt an Projekten wie dem Klaus König Orchester, dem Heinz Sauer Quartett und Theo Jörgensmann Quartett. Dell ist und war beteiligt an zahlreichen CD-Veröffentlichungen und Tourneen, u.a. in Kanada, China, U.S.A., Japan, Indien, Afrika und Südamerika. Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie z.B. dem Downbeat Allstar Award, Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem JazzArt-Award - Musik des 21.Jahrhunderts.
2005 erhielt Dell den erstmals vergebenen Darmstädter Musikpreis. Der Jazzer gehöre "zu den bedeutendsten improvisierenden Musikern Deutschlands", so die Jury. Der Vibraphonist, Komponist und Improvisationstheoretiker sei "momentan ohne Zweifel der interessanteste Musiker seines Instrumentes in Europa".
Er veröffentlichte 2002 das Buch " Prinzip Improvisation“ und ist seit 2000 Leiter des ifit, Institut für Improvisationstechnologie, Berlin. Seit 2006 ist er Lehrbeauftragter für Architekturtheorie an der Universität der Künste, Berlin.